09:00 – 12:30             Forschungsprojekte im klinischen Alltag planen – Wie soll das denn noch gehen?
09:00 – 12:30             Stationäre Kurzzeittherapie optimal nutzen: Ziele finden, wirksame Interventionen einsetzen
14:00 – 17:30             Ich schäme mich. Das bin ich mir selbst schuldig – Scham und Schuld
14:00 – 17:30             Nonverbale Therapeut-Patient Interaktion

A. Stengel

A. Stengel (Berlin)

Klinikfoto_12 2016_2

T. Hofmann (Berlin)

09:00 – 12:30 Uhr

Forschungsprojekte im klinischen Alltag planen – Wie soll das denn noch gehen?
Vorsitz: A. Stengel (Berlin); T. Hofmann (Berlin)

Dieser Kurs richtet sich an klinisch tätige Kolleginnen und Kollegen, welche auch wissenschaftlich aktiv sind oder dies werden wollen. Im Seminar wird besonders auf die Vereinbarkeit von Klinik und Forschung eingegangen. Inhalte des Seminares sind: Studienplanung und -durchführung, sowie die Auswertung und – immer wichtiger werdend – die Publikation der Ergebnisse. Der Kurs wird möglichst interaktiv sein, mehrere hands-on-Aufgaben und -Übungen sind geplant.

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 20

Romanczuk-Seiferth_Foto

N. Romanczuk-Seiferth (Berlin)

09:00 – 12:30 Uhr

Stationäre Kurzzeittherapie optimal nutzen: Ziele finden, wirksame Interventionen einsetzen
Vorsitz: N. Romanczuk-Seiferth (Berlin)

Psychotherapien im stationären Umfeld sind häufig von unklarer oder vergleichsweise kurzer Dauer. Psychotherapeutische Behandler in Institutionen sind daher in besonderem Maße mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Therapien an die bestehenden Rahmenbedingungen anzupassen, um eine optimale Nutzung des Behandlungszeitraums zu gewährleisten. Auch finden im institutionellen Rahmen wichtige Weichenstellungen für den weiteren Behandlungsverlauf der Patienten statt, wie etwa die Erarbeitung eines ersten individuellen Störungsmodells oder die Motivation für die Aufnahme einer ambulanten Therapie. Umso bedeutsamer ist daher die wohlüberlegte Planung der Therapiephasen während des stationären Aufenthalts sowie die Auswahl der geeigneten Interventionen, aus denen die Patienten spürbar und persönlich etwas für sich mitnehmen können. In diesem Sinne wird diese Fortbildung eine konkrete Orientierung für stationäre Behandler bei der Planung und Durchführung stationärer Psychotherapie geben, mit einem Fokus auf solchen Interventionen, die emotions- und erfahrungsorientiert sind, getreu dem Motto: „Weniger reden, mehr erleben!“.

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 25

MLammers

M. Lammers (Hamburg)

14:00 – 17:30 Uhr

Ich schäme mich. Das bin ich mir selbst schuldig – Scham und Schuld
Vorsitz: M. Lammers (Hamburg)

1. Einführung ins Behandlungskonzept
2. Anwendung einer scham- und schuldaktivierenden Intervention
3. Fallbeispiele

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 18

LausbergHedda

H. Lausberg (Köln)

14:00 – 17:30 Uhr

Nonverbale Therapeut-Patient Interaktion
Vorsitz: H. Lausberg (Köln)

Ausbildungen in der nonverbalen Therapeut – Patient Interaktion basieren häufig mit Verhaltensmaximen, wie z. B. „Öffnen Sie Ihre Körperhaltung“. Grundlagen- und klinische Forschung zum nonverbalen Verhalten legen es jedoch nahe, diesen Ansatz kritisch zu hinterfragen. In dieser Fortbildung wird anhand praktischer Übungen eine empirisch fundierte Methode zur nonverbalen Interaktion in Therapeut – Patient Gesprächen vermittelt, deren wesentliche Elemente die objektive Wahrnehmung des eigenen nonverbalen Verhaltens und das des Patienten sind. Ferner werden kreative nonverbale Interventionen geübt, die aus körper- und bewegungsorientierten Psychotherapieverfahren für die Anwendung in therapeutischen Gesprächen übernommen und modifiziert wurden.

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 20

14:00 – 17:30             Das medizinische Management der extremen Magersucht (BMI: 8 – 13 kg/m²)
17:15 – 18:45             „Let’s talk about sex“- HIV/STI-Prävention und Beratung in der Arztpraxis
17:15 – 18:45             German – Japanese Balint (Geschlossene Gruppe)

Foto

C. Ehrig (Prien a. Chiemsee)

14:00 – 17:30 Uhr

Das medizinisches Management der extremen Magersucht (BMI: 8 – 13 kg/m²)
Vorsitz: C. Ehrig (Prien a. Chiemsee), T. Körner (Rosenheim)

Der Fortbildungs-Workshop richtet sich vor allem an das medizinische Personal in Kliniken mit bereits bestehendem oder im Aufbau befindlichem Essstörungsschwerpunkt und soll zur Behandlung dieser schwer kranken Patientengruppe ermutigen. Die Schön Klinik Roseneck ist seit vielen Jahren auf die Versorgung hochgradig anorektischer Patienten spezialisiert. Die Behandlung der somatischen Komplikationen der extremen AN (BMI<13) aber auch anderer somatischer Komorbiditäten stellen für das medizinischtherapeutische Personal immer wieder eine sehr große Herausforderung dar. Die hohe Mortalität der AN erfordert neben einem möglichst spezialisierten Setting („Komplexstation“) auch spezialisiertes medizinisches Wissen, das wir in diesem Workshop ausführlich vermitteln und weitergeben möchten. An Hand von zahlreichen Fallvorstellungen (u.a. Videos) aus der Klinik wird die Durchführung der hochkalorischen Ernährung, die Durchführung von Sonden- und Zwangsernährung, auch unter dem Aspekt des Refeeding- Syndroms, dargestellt. Der Umgang mit dem oft extremen Bewegungsdrang, die notwendigen personellen und apparativen Ausstattungsmerkmale werden ebenso Thema wie der Umgang mit dem Pseudo-Bartter-Syndrom oder der Behandlung des komorbiden Diabetes mellitus Typ I sowie zahlreicher anderer somatischer Komplikationen sein. Die beiden Referenten verfügen über jahrelange Erfahrung in der Therapie der Patienten mit Essstörungen. Um den Workshop möglichst gewinnbringend und interaktiv zu gestalten, ist das Einbringen eigener Fall- und Problemvorstellungen ausdrücklich erwünscht.

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 25

IMG_0054-

U. Hohaus-Gerdes (Berlin)

Foto _ NS

N. Svensson (Berlin)

17:15 – 18:45 Uhr

„Let’s talk about sex“- HIV/STI-Prävention und Beratung in der Arztpraxis
Vorsitz: U. Hohaus-Gerdes (Berlin); N. Svensson (Berlin)

Wie rede ich mit meinen Patientinnen und Patienten über Sexualität? Wie berate ich angemessen zu HIV/STI-Risiken und Schutzmöglichkeiten? Nach einer kurzen Einführung zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI) fokussieren die Referenten auf den Aufbau von Gesprächen über Sexualität im Setting einer Arztpraxis. Den Teilnehmenden wird ermöglicht, Erfahrungen aus ihrem beruflichen Alltag einzubringen und passende Kommunikationsstrategien kennenzulernen.
– Übertragungswege und Diagnostik von HIV und anderersexuell übertragbarer Infektionen Risikowahrscheinlichkeiten für eine Transmission in unterschiedlichen Settings (sexuell, aber auch im Umgang mit Patienten), Grundlagen der HIV-Testung, Diagnostik relevanter STIs, Testergebnisse mitteilen
– Über Sexualität sprechen Aufbau von Beratungsgesprächen um Sexualität, Aufbau von Beratungsgesprächen um Sexualität, Sprachcodes zur Beschreibung von Sexualität, Umgang mit Tabus und Erkennen eigener Grenzen, Besonderheiten bei der Beratung von Homo- und bisexuellen Menschen, Arbeit mit Fallbeispielen in praktischen Einheiten (Rollenspielen)

kostenfrei
Maximale Teilnehmerzahl: 20

17:15 – 18:45 Uhr

German – Japanese Balint (Geschlossene Gruppe)
Vorsitz: T. Klonek (Gelsenkirchen), M. Hashizume (Osaka, JPN)

Group with simultaneous translation (Japanese | German)
*nur auf Einladung/ Ansprechpartner: T. Klonek, Gelsenkirchen

09:00 – 12:30             Einführung in die Akzeptanz- und Commitment-Therapie
09:00 – 12:30             Praxis For Beginners
14:00 – 17:30             Interkulturelle Kompetenz in der Psychotherapie

Dr. Ronald Burian

R. Burian (Berlin)

09:00 – 12:30 Uhr

Einführung in die Akzeptanz- und Commitment- Therapie
Vorsitz: R. Burian (Berlin)

ACT gehört zu den Verfahren der so genannten „Dritten Welle“ der Verhaltenstherapie. Der Ansatz stärkt die Fähigkeit, schwierigen Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen in einer annehmenden Weise zu begegnen. Zugleich geht es darum, das eigene Leben trotz Beschwerden in einer sinnhaften Weise zu gestalten. Dies macht ACT zu einer wertvollen Therapieoption bei chronischen und schwer verlaufenden Krankheitsprozessen: In der Behandlung mit ACT werden Strategien erarbeitet, das „Unannehmbare“ anzunehmen und konkrete Schritte zu gehen, die das Leben trotz Beschwerden sinn- und wertvoll machen. Der Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen von ACT und stellt interaktiv und praxisnah wichtige Interventionen und Methoden vor.

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 30

Mathias Antonioli

M. Antonioli (Dresden)

09:00 – 12:30 Uhr

Praxis For Beginners
Vorsitz: M. Antonioli (Dresden)

Der Workshop wendet sich an Fachärzte für Psychosomatik/ Psychotherapie, die sich niederlassen wollen. Es wird auf die formalen Voraussetzungen (Ausbildung, Verfahren bei der KV), wirtschaftlichen Überlegungen vor Gründung einer Praxis, technischen Voraussetzungen (Praxisdokumentation- und Abrechnungssystem) und die inhaltliche Ausrichtung der Praxis eingegangen. Es wird in diesem praxisnah orientierten Workshop um Fragen zur Präsentation der Praxis nach außen, Abrechnungsmodalitäten, Erstellung von Anträgen im Gutachterverfahren und die Psychotherapierichtlinien gehen. In diesem Zusammenhang werden auch die geplanten Veränderungen im Jahr 2017 vorgestellt. Praxisnah soll auch über den Umgang mit Anfragen der Krankenkassen und des MDK eingegangen werden. Es wird darüber hinaus ein Einblick in den praktischen Alltag einer Praxis, einschließlich Praxisorganisation und inhaltlicher Gestaltung vermittelt. Zudem sollen Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort mit anderen Praxen und therapeutischen Einrichtungen dargestellt werden. Schließlich werden auch praxisnahe Hinweise im Umgang mit der Problematik der langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz diskutiert.

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 20

Mike Mösko

M. Mösko (Hamburg)

14:00 – 17:30 Uhr

Interkulturelle Kompetenz in der Psychotherapie
Vorsitz: M. Mösko (Hamburg)

Bereits in den 1980er Jahren postulierte die WHO in der Ottawa Charta, dass sich die gesundheitliche Versorgung an den kulturellen Bedürfnissen der Patienten orientieren und diese respektvoll und sensitiv gestaltet sein sollte. Wie schwer es ist, diese Ziele zu erreichen, zeigt sich im klinischen Alltag, bei dem die Behandlung von geflüchteten und migrierten Menschen durch besondere Barrieren geprägt ist. So können kulturell divergierende Krankheitskonzepte, sprachliche Kommunikationsbarrieren und die Unsicherheiten auf Seiten der Behandler die Behandlungsqualität negativ beeinflussen. Angesichts einer zahlenmäßig wachsenden und kulturell und sprachlich vielfältigen Patientenklientel wird inter-/transkulturelle Sensibilität zunehmend zu einer Basisanforderung in der Psychotherapie. Bei der Fortbildung geht es neben der Vermittlung relevanter Wissensinhalte insbesondere um Selbsterfahrung und Selbstreflektion interkultureller Begegnungen im Kontext der psychotherapeutischen Behandlung. Inhaltlich stehen Fremdheitserfahrungen im beruflichen Kontext, kultursensible Diagnostik und die Arbeit mit Dolmetschern im Vordergrund.

Kosten Mitglieder: 200,- €
Kosten Nicht-Mitglieder: 250,- €
Maximale Teilnehmerzahl: 20